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Geben Sie Gewalt keine Chance

Was tun, wenn doch einmal etwas passiert und Sie Zeuge eines Gewaltdeliktes werden? Die folgenden Tipps wurden in Zusammenarbeit mit der Kriminalprävention, Bundespolizeidirektion Linz zusammengestellt.

Gewalt nicht ignorieren und im Vorfeld verhindern

Zeigen Sie durch Ihr eigenes Verhalten, dass Sie Gewalt – auch in öffentlichen Verkehrsmitteln – nicht dulden. Jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten helfen, dass eine Straftat vereitelt oder gebremst wird. Selbstbewusst auftreten, ein strenger Blick, den Täter mit fester Stimme direkt ansprechen. Manchmal ist die richtige Geste zur richtigen Zeit vollkommen ausreichend um den Täter einzuschüchtern.

Andere informieren, sich mit anderen verbünden

Werden Sie Zeuge einer strafbaren Handlung, wenden Sie sich nicht ab und warten Sie nicht, dass ein anderer Fahrgast etwas unternimmt. Reagieren Sie und machen Sie andere gezielt auf die Straftat aufmerksam.

Es gibt Situationen, in denen die Täter offensichtlich stärker und zu jeder Art von Gewalt bereit sind. Wegsehen und weglaufen ist aber keine Lösung. Suchen Sie Verbündete und verständigen Sie die Polizei oder wenden Sie sich umgehend an das Personal in Bus und Straßenbahn.

Nicht den Helden spielen

Wenn die Situation eskaliert ist: Versuchen Sie nicht zwischen zwei Raufenden zu vermitteln oder zu schlichten. Sie könnten dabei ebenfalls verletzt werden. Niemand erwartet, dass Sie Ihre eigene Gesundheit riskieren und den Helden spielen. Rufen Sie stattdessen Hilfe.

Hilfe holen

Mit Hilfe der Notruftaste in den Straßenbahnen und unterirdischen Haltestellen können Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Unser Fahrpersonal und unsere Leitstelle holen rasch die benötigte Hilfe. In den Bussen wenden Sie sich bitte direkt an die Fahrerin/den Fahrer. Haben Sie keine andere Möglichkeit, rufen Sie mit Ihrem Handy die Polizei über den Notruf 133 oder die Rettung über den Notruf 144. Schildern Sie mit wenigen Worten, aber umfassend das Geschehene: Wer? Was? Wo? Wann?

Dem Opfer helfen

Achten Sie auf räumliche Distanz zum Täter, sprechen Sie mit dem Opfer und bieten Sie Hilfe an. Vermeiden Sie es, den Täter zu provozieren oder sich provozieren zu lassen.

Sich den Täter merken

Beobachten Sie genau und prägen Sie sich Täter-Merkmale ein. Die Polizei ist auf Ihre Unterstützung angewiesen. Viele Täter kommen ohne Strafe davon, weil sich Zeugen bei der Polizei nicht melden. Denken Sie daran: Auch Sie könnten einmal in die Situation kommen und auf die Unterstützung von Helfern und Zeugen angewiesen sein.

Kinder aufklären

Klären Sie Ihr Kind über die Folgen von Gewalt auf. Insbesondere über die Folgen für das Opfer und den Täter. Schläge, Tritte und Drohungen sind Straftaten und werden strafrechtlich verfolgt.

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