LINZ AG

+++       Sperre der Freieisflächen in Schörgenhub und Ebelsberg        +++       Arbeiten bei ÖBB-Unterführungen - Linie 43 kurzgeführt        +++       Umleitung Linien 27, 41 und 43        +++

Einsatzmöglichkeiten, Genauigkeiten, Qualitätssicherung

Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten dieses effizienten und synergienbringenden Dienstes liegen neben allen Positionierungsaufgaben in der Vermessung wie Bestandsaufnahmen, Leitungserfassung, Trassierungen, Grundgrenzrekonstruktionen, Baumaschinensteuerung auch beim Störungsmanagement, Containermanagement, Flottenmanagement, etc. und sind für ein breites Branchenspektrum unabhängig ob Zivilgeometer, Technische Büros, Bauunternehmen, Gemeinden, Leitungsnetzbetreiber, etc. verwendbar.

Beispielsweise werden unterirdische Kabel schnell gefunden, kostenaufwändige Tiefbauarbeiten zur Freilegung der Leitungen auf ein Minimum reduziert, weitgehend Flurschäden vermieden uvm.

Genauigkeiten

Statt den bei GPS-Navigationssystemen üblichen Genauigkeiten von lediglich rund 5 bis 15 Metern werden mit der differentiellen Methode Genauigkeiten bis zu einem Zentimeter (Lage) in Echtzeit erreicht.

Der Satellitenpositionierungsdienst der LINZ AG stellt je nach Anforderung der Aufgabe und in Abhängigkeit von der eingesetzten Empfängertechnik Korrekturdaten im Standardformat RTCM (2.1, 2.3, 3.1) zur Standortbestimmung für zwei Genauigkeitsbereiche zur Verfügung:

Zentimetergenauigkeit Lage ± 1-2 cm, Höhe ± 2-4 cm
Dezimetergenauigkeit ± 50 cm

Diese Methode gewährleistet punktgenaues Vermessen und Orten in Sekundenschnelle und das in Zentimetergenauigkeit, ist unabhängig von Witterungsverhältnissen sowie von Tages- bzw. Nachtzeit und für die Bedienung ist nur eine Person erforderlich.

Qualitätssicherung

Sämtliche Rohdaten des Netzes werden zusätzlich täglich durch die TU Wien - Institut für Geodäsie und Geophysik - ausgewertet. Dabei erfolgt neben dem parallelen Monitoring des Netzes, die Erstellung und graphische Darstellung von Koordinatenzeitreihen der Referenzstationen mit eintägiger Auflösung (International Geodynamic Service - IGS Rapid Orbits) und von Wochenlösungen mit präzisen IGS-Bahnen (IGS-Final Orbits) zur Prüfung der Punktstabilität und der Beurteilung der Qualität des Gesamtnetzes.

Damit wird sichergestellt, dass jeder Nutzer seine Koordinaten im einheitlichen Geodätischen Raumbezug ITRF2000 qualitätsgesichert bestimmen kann und eine bestmögliche Anbindung an das Landeskoordinatensystem ermöglicht wird.